Komm Rucksack, wir geh'n!

Freiheit+Frohsinn= F R E I S I N N

18Sept
2012

Zwischenmeldung

Thailand ist definitv nicht meins.
Wir zählen die Tage die man hier noch fristen muss. Die Minuten laufen wie zäher Kaugummi durch die Sanduhr. 1o Tage fühlen sich an wie eine nicht endenwollende Ewigkeit. Wir haben noch nicht ein Foto geschossen - wie man keine Musik hören kann wenn man kränkelt.


Komm schon Zeit, beeil dich! Bitte!

 

17Sept
2012

Nein aber Danke!

     Halong Bay (Vietnam), war mal schön sagt der „Lonely Planet“. Glaub ich auch, keinerlei Zweifel! Heute aber eher ein graubraunes Massenboot-Schippern auf engem Platz im Weltkulturerbe, dass aus einstig blau-grünem Wasser mit 1ooo von gespickten Felssteinen bestand und weißen unzähligen Sandbänken. Horrende Preise (1Nacht auf Boot für durchschnittlich 1oo$) und überfüllte Sandbuchten mit Beachbars „locken“ heute. Und neben Massen von Touristen in Kanus kann man übrigens ebenso viel und weiteren Müll und Unrat im Meer erspähen.
Oh welch wunderschöner Anblick! (Meine Variante: siehe Cat Ba Island)

     Tubing (Laos), nichts anderes als in einer selbstgesteuerten “Nussschale“ auf Wasser hinabzurauschen, vorbei an Bars und lautem Boom-Boom-Gedöns. Barladies die einen anhalten sein „Tube“ zu stoppen und ans Festland zu krabblen, zu trinken oder sehen wir es mal ehrlich, zu „saufen“ um anschließend mit steigendem Alkoholpegel den Fluss abwärts zu kommen, irgendwie. Am Schluss dann noch ein Tank-Top gekauft mit Aufschrift „Vien Vang Tubing“ um dann wie Prollo damit weiter durch Asien zu touren.
Verzeichnet: mind. 1 Todesopfer pro Jahr.
Prost?!

     Full Moon Party (Thailand), ähnlich wie Tubing nur auf einer Insel mit noch mit mehr Exzessen die wohl irgendwo mit Beischlaf im Drogenrausch enden. 3 Tage vor Vollmond muss man sich bereits auf der Insel einmieten und ganz zufällig schießen die Preise um das 100-fache gen Mond. Ja und dann wartet man da mit 1ooo anderen darauf, dass sich der Mond nährt um zu feiern, irgendetwas.
Sex, Drugs n´Elektro – manche Abgründe müssen sich vor mir wahrlich nicht auftun.

15Sept
2012

Ich sehe was, was du nicht siehst. (Cambodia)

19.o8 - 22.o8: Ban Lung

22.o8 - 23.o8: Kratie

23.o8 - 26.o8. Phnom Penh

26.o8 - 28.o8: Kampot

28.o8 - 3o.o8: Sihanoukville

3o.o8 - o4.o9: Island-Hopping

o4.o9 - o8.o9: Sihanoukville

o8.o9 - 1o.o9: Pursat

1o.o9 - 12.o9: Battambang

12.o9 - 15.o9: Siem Reap

29August
2012

Von menschlicher Schönheit

Innerlich rein und zufrieden, dann dringt sie von ganz allein nach außen
Die ehrliche Schönheit

 

   

21August
2012

Knapp daneben ist immer noch "Verpasst"

Da reicht die Zeit nicht (oder) Da reicht das Geld nicht (oder) Da reicht der Nerv nicht (oder) Zu wenig studiert und dran vorbeigefahren (oder eine ungesunde Mische aus "allem auf einmal").

Sapa. (Vietnam)
Bac Ha. (Vietnam)

Luang Prabang. (Laos)
Gibbon Experience. (Laos)
Champasak. (Laos)
Don Det. (Laos)

Rabbit Island. (Cambodia)

19August
2012

Ich sehe was, was du nicht siehst. (Laos)

Vientiane

Konglor

Tha Khaek

Savannakhet

Pakse

Si Phan Don/ Don Khong


Dieses Mal ohne Zeitangaben, denn in Laos scheint alles auch ganz gut ohne Uhren zu ticken.

19August
2012

Liebes Laos!

Noch nie habe ich ein Land erlebt das so verschlafen ist wie du. Da kann man reisen in den Norden, suchen im Westen oder in den tiefen Süden fahren, überall scheint deine Welt langsamer zu ticken als im restlichen Universum.
Deine insgesamt nur 6 Millionen Einwohner tragen wohl den größten Beitrag dazu bei, denn sind es nicht sie, die morgens um 8 Uhr noch auf den Fliesen in der Lobby schlafen – die Mittags im Restaurant es sich auf den Tischen gemütlich machen, die für Kaffee brühen gut und gerne mal 25 Minuten benötigen und um spätestens 21 Uhr die Lichter ausdrehen? Also vorausgesetzt man ist in einem Dorf in dem es schon Elektrizität gibt, andernfalls gehen auch die Augenlider mit der Sonne unter. Laos ist das am geringsten entwickelte und zugleich rätselhafteste Land unter den drei ehemals französischen Staaten Indochinas. Opiumkonsum und Sextourismus ist immer noch am leben aber im Vergleich zu vor 10 Jahren definitiv auf dem Weg der Besserung.

Aber vielleicht liegt es auch einfach an den geographischen Umständen um die es so beschaffen ist, dass es hier aber auch einfach nichts gibt was die Zeit antreiben könnte. Im Urwald hört man den Getier beim kreuchen und fleuchen zu – in den kleinen Dörfern spielt man mit Schlamm, Hund, Huhn oder Katze und in den „Großstädten“ die 5o.ooo Einwohner fassen schleicht man von Kaffeehaus zu Kaffeehaus und dazwischen macht man Pause auf Bänken die Betten ähneln und sieht dem Verkehrstreiben behaglich zu. Ab und an hält man Ausschau nach einem Internet-Häuschen aber den Umständen zufolge, wird das WorldWideWeb definitiv überbewertet.
Da wird eine Busfahrt zur reinen Adrenalinprobe und einem wird beinah übel weil sich die Welt wieder im normalen Tempo zu drehen scheint. Im Fernseher läuft Dauer-Karaoke, die Untertitel in Lautschrift gestaltet damit auch der Tourist die Chance ergreifen kann seine Stimme erklingen zu lassen. Musik schallt aus allen Lautsprechern und aus des laotischen Mundes, man versteht sein eigenes Wort nicht mehr und hält somit die Busgesellschaft im endlosen Wachzustand. Das ist auch wichtig, denn alle 3o Minuten wird ein Halteplatz angefahren und dann strömen sie hinein – die unzähligen Frauen mit Huhn, Ochs und Kakerlake am Bambusstock und Sticky-Reis als auch Mango mit Chili-Salz in der anderen Hand. So stehen sie gequetscht und schreien im überaus beengten Busgang umher und legen dir Essen, Kaugummis und Wasser in den Schoß. Das Schauspiel dauert 2 Minuten an, dann beginnt der Motor erneut zu rattern und die Frauen geraten in Panik nicht mehr rechtzeitig den Bus verlassen zu können. Gemeinsam mit der immer noch laufenden Karaoke-Tv-Sendung steigt der Geräuschpegel nun ins Unermessliche und das Chaos könnte nicht größer sein. Kopf und Beine einziehen ist ratsam, andernfalls drohen blaue Flecke und Fleischreste im Haar. Nach 10 Stunden Bustortour freut man sich dann auf ein Dorf, dessen Uhr wieder gediegen läuft.

                               

Dennoch habe ich noch nie solch ein schönes Land gesehen, dass so reich ist an Natur das dir den Atem stocken lässt. Smaragdgrüne Seen, sattgrüne Urwälder, Reisfelder so weit wie das Auge reicht, Berge bewachsen mit Palmen und Lianen und alles ist Grün, Grün.
Eine pure Wohltat für das Auge. Ein Lied, das das hier alles nicht besser beschreiben könnte: http://www.youtube.com/watch?v=E2VCwBzGdPM
Auf meine alten Tage werde ich sicherlich nochmal wiederkommen, dessen kannst du dir gewiss sein, Laos!

Laos, einfach ein Wunder voll von Grün.

       

 

Außerdem vom Leben gelernt:

  • wenn der Lonely Planet sagt: „festes Schauwerk unabdingbar“ bin ich trotz oder gerade wegen der nackten Sohlen noch überall hingekommen

  • Reis ist geil! Zum Frühstück in der Suppe, zu Mittag als „Sticky-Version“ und abends in Bananenblätter geschlagen dazu als Nachtisch Reis mit Coconut & Mango

  • wenn dir die Fahrtkartenverkäuferin sagt, dass der Bus 5 Stunden braucht stell dich lieber auf das Doppelte ein und du fährst gut damit

  • Radfahren nie mit offenem Mund, es sei denn es herrscht akuter Eiweißmangel

  • das gemietete Radobjekt stets vorher auf Herz und Nieren prüfen ansonsten stellt man spätestens beim Anfahren eines Huhn fest, dass weder Klingel noch Bremsen ihren Sollzweck erfüllen. Und mein aufgescheuchtes Rufen hat das Huhn scheinbar so erschreckt, dass es sich in letzter Sekunde zum Stillstand entschieden hat.
    Sorry Huhn aber früher oder später wärst du ohnehin in den Topf gekommen ... in deinem Fall nun eben früher

  • Ein Huhn auf dem Gewissen zu haben belastet jenes ungemein




07August
2012

Ein ♥ für Raucher

Das Mekka für jede Raucherlunge – Asien. Zünde dir eine an im Restaurant, Bus und Taxi oder entflamm´ dir lieber eine in der Lobby und inhaliere die letzten Züge im Hotelzimmer. Kauf dir eine ganze Stange Malboro für 3€ oder doch lieber Esse-Light, die sind nicht nur erleichternd für deine Lunge sondern auch für den Geldbeutel.
Setz dich abends auf die Straße, gesellig zu den brandlochbesähten Plastikstühlen im Ikea-Kinderstuhl-Format und rauche dich illegal … und gemeinsam mit den Schwalben im Bordstein-Format könnt ihr dann zumindest die Zigarettenflamme im Stundenzimmer erlöschen lassen.

Alles Feuer und Flamme?!

06August
2012

Ich sehe was, was du nicht siehst. (Vietnam)

29.o6 - o8.o7: Phú Quốc

o8.o7 - 11.o7: Cần Thơ

11.07 - 14.o7: Hồ Chí Minh (Saigon) 

14.o7 - 17.07: Mũi Né

17.07 - 19.o7: Đà Lạt

19.o7 - 21.o7: Nah Trang

21.o7 - 25.o7: Hội An

25.o7 - 28.o7: Hue

28.o7 - 31.o7: Ninh Bình

31.o7 - o1.o8: Hạ Long City

o1.o8 - o3.o8: Cát Bà Island

o3.o8 - o6.o8: Hà Nội

06August
2012

Peak #XII: Hà Nội

Generell kommt immer alles anders als wie gedacht und erst recht wie geplant.
Demnächst hier zu lesen.

04August
2012

Stagnation #XI: Cát Bà Island

Eine Insel und ein ganzes Arsenal von Grün samt Naturschutzpark. 3 Strandbuchten in Stadtnähe die aus einer Hauptstraße besteht, der Hotspot! Dort wo das Leben spielt und abends die Nachtmärkte zum Leben erwachen, die Grillstände Feuer fangen und alles seinen geregelt Lauf nimmt. Touristen schlendern, Vietnamesen hinterher um Hab&Gut an den Mann, also Tourist zu bringen, Hunde entspannen auf der Straße, Mensch auf der Liegematte unweit davon – beide sehen auf den ersten Blick überfahren aus. Roller hupen und halten an man möge aus dem Weg springen oder laden auf eine Spritztour ein - beides könnte zum heiklen Unterfangen werden. Die Luft steht während die Musik gen Himmel tanzt und die Vietnamesen auf dem Boden bleiben, tanzend.

Zur Auswahl stehen: eine fein& äußerst klein, eine überfüllt&überquillt (siehe Foto) und eine einsam&verlassen. Merke: Trampelpfade sind nicht immer dazu da, den Weg mit seinem Eigengewicht dem Erdboden ein Stück mehr gleich zu machen. Nein, sie können auch als Wegweiser dienen einen anderen Weg als diesen bereits oftmals getretenen Pfad einzuschlagen!
Belohnung: eine Strandbucht erster Güteklasse mit fast bis keinem Menschen.

04August
2012

Ihr seid ganz schön.

Nach 5 Monaten China lebe ich mit der festen Überzeugung, dass alle Chinesinnen früher oder später zum anderen Ufer (also zum selbigen) übersatteln. Weswegen? Die Frauen dort sind nämlich ziemlich ansehnlich und das männliche Geschlecht, nun ja das vegetiert dort eben so vor sich hin.
Hier in Vietnam herrscht irgendwie verkehrte Welt … Da bleibt einem nicht viel übrig als zu denken: oh-ha, oh-juy-juy & oh-lálá Mann, du bist aber ganz schön schön!

02August
2012

Stopover #X: Hạ Long City

Ein Stopover der mit einem Rausschmiss aus dem Bus direkt auf dem HighWay anfing und auf einer einsamen (= touristenfreie) Fähre endete. Dazwischen lagen Sand, Reis mit ohne Shrimps, ein Irgendwie-Vietnamese und Bia Hoi (beer).

Nebenbei: Die Statistik besagt, dass auf ein jeden Vietnamesen 2 Roller kommen.
Dann kann man sich ja in etwa die Schwärme erdenken, die einem entgegenbrausen wie wildgewordene Hornissenhorden, verstört hupend und fortbewegend getreu dem Gesetz: Verkehrsregeln werden überbewertet.
Verschiedene Techniken des Straßeüberquerens habe ich bereits bei einigen Ausländern erspäht. Wie zum Beispiel Technik 1: wie wild die Arme in den Himmel reißen, diese schüttelnd, winkend in der Gegend umher fuchteln und dabei fiepsend einen weiteren Beitrag zur Lärmbelästigung mit einem „aih aih aih“ leisten. Hinzukommt ein „ZickZack“ laufen wie ein aufgescheuchtes Karnickel mit dermaßen weit aufgerissenen Augen das ich fast schon wieder fasziniert bin.
Technik 2: Andere wiederum sind der festen Überzeugung, dass die Macht mit ihnen ist und weißen die flache Hand, ein „Stop“ signalisierend, den Rollerfahrern entgegen. Zwar weniger spektakulär aber auch weniger effizient, da diese meist auf der Mittelspur verenden, umfahren von rollenden Zeirädern. Spätestens dann bedienen sich jene Leute wieder der Technik 1; das Geschrei kann beginnen, die Augen wachsen und ich hab wieder etwas zu gaffen.

Seltsame Touristen. Ich für meinen Teil halte mich an die vietnamesische Art des Straßeüberquerens: EINFACH LAUFEN.

01August
2012

Peak #IX: Ninh Bình

Der Mond? Der Mars? Oder komplett andere Galaxis … jedenfalls nicht auf dieser Erde, das steht ja mal fest.“ Das sind wohl die ersten Gedanken die durch das Hirn rauschen sobald man die Pforte nach Ninh Binh betritt.
Alles ist so anders und Dali hätte sich sicherlich sein neues zuhause schnurstracks eingerichtet. Willkommen im Surrealismus – pur. Mehr davon geht definitiv nicht!

Die Welt hier scheint unbeschreiblich und sie ist es auch, tatsächlich.
Deswegen: Ende

30Juli
2012

Love, Peace & Ha(i)rmony

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